Sie kennen sie nicht, die schwedische Briefkastenschlange? Dann wird es aber Zeit.

Ich hatte schon des öfteren von der Existenz dieser äußerst raren Spezies gehört, jedoch bin ich bis heute keinem einzigen Exemplar persönlich begegnet. Und das, obwohl ich doch vom Fach bin. Vielleicht liegt es daran, dass mein Einsatzgebiet im Ruhrgebiet liegt smiley

Auf jeden Fall stellt die Briefkastenschlange eine erhebliche Arbeitserleichterung für den Postboten dar, da auf diese Weise eine ganze Menge Wegeleistungen eingespart werden können. Ich möchte ihnen kurz die Methodik vorstellen.



Im Grunde ist es ganz einfach. Hat der Schwede seine Post
abgearbeitet und ist nichts mehr zum lesen im Haus, reiht er seinen
Briefkasten in die Briefkastenschlange an der nahe gelegenen
Durchgangsstraße ein. Am nächsten Zustelltag werden zunächst diejenigen
Kästen befüllt, die bei der letzten Zustellung registriert wurden.
Anschließend notiert der Postbote die Neuzugänge, damit diese ebenfalls
berücksichtigt werden. Die Befüllung erfolgt jetzt turnusmäßig jedes mal,
wenn das Postfahrzeug wieder an dieser Schlange anhält, solange,
bis der Schwede seinen Briefkasten wieder aus der Schlange entfernt. (Quelle: unbekannt)

* oben genanntes gilt natürlich auch für Schwedinnen

* ich bedanke mich recht herzlich bei meinem Blogkollegen Ulf Runge, der mir freundlicherweise das Foto zur Verfügung gestellt hat. Klicken Sie doch einmal auf das Bild und statten Sie ihm einen Besuch auf seinem Blog ab. – Halt die Ohren steif Ulf, Du alter Schwede!